Marianne
Mazenauer- Dähler stellt ihre Familie und ihren Beruf
vor.

Mein Mann, Josef Mazenauer, in Appenzell der
"Gehrer's Sepp" genannt, ist jetzt von seinem "Schoggijob"
pensioniert! Seine Zeit verbringt er gerne mit Freunden in der
Natur, im Sport und in der
tatkräftigen Unterstützung in unserer Teppich-Oase.
Unser Sohn Remo ist Polymechaniker. Er
übt sich in den verschiedensten Sportarten wie Wandern, Klettern, Fallschirmspringen
und Motorrad fahren. Falls er jemanden findet der ihm beim Beach-Volley
hilft, ist er ebenfalls gerne dabei..
Unsere
Tochter Aline arbeitet mit Freude als
Kauffrau in einem "fein schmeckenden" Betrieb in Appenzell.
Mit Begeisterung bereist sie jeden Teil
der Welt, der sich gerade anbietet, tanzt gerne und neuerdings
fährt auch sie Motorrad.
Wenn etwas Aussergewöhnliches geplant ist, helfen uns beide gerne.
Marianne Mazenauer. Ich geniesse meine Zeit als Mutter und pflege (meistens)
gerne das Haus und den Garten. Meine Freizeit verbringe ich mit den Orientteppichen.
Wie ich dazu kam? Das ist alles reiner Zufall - oder Schicksal?
Den Grundstein legte meine Lieblingslehrerin während der Schulzeit
in Gossau. Sie weckte mein Interesse an der Kunstgeschichte. Dies faszinierte
mich und bedeutete mir lange Zeit sehr viel.
Beim grössten Möbel- und Teppichhändler in der Schweiz
wurde ich zur Wohnberaterin ausgebildet. Ein Fach war die Orientteppich-Kunde.
Schnell merkte ich, dass hier teilweise Künstler am Werk waren.
Unbekannte Künstler, deren „Handschrift“ ein Stamm,
ein Volk und dessen Umgebung geprägt hatte. Meine Reiselust, das
Interesse an fremden Völkern, Kulturen und Religionen, an unbekannten
Symbolen, Farben und Formen das alles tat sich vor mir auf. Dank meiner
fachkundigen Vorgesetzten, durch Bücher, Ausstellungen in den verschiedensten
Museen und Fachgeschäften, Vorträge, Gespräche mit Kennern,
Sammlern und Spezialisten und viele Reisen in die Türkei eignete
ich mir ein breites Wissen an.
Dann lernte ich meinen Mann kennen. Dank Orientteppichen. Zufall?
Wir planten, wenn die Kinder grösser sind, ein kleines Teppichgeschäft
zu eröffnen. Langsam begannen wir uns darauf vorzubereiten, denn
wir wussten wie kostenintensiv das sein würde. 1991 kam der Golfkrieg,
der unsere ganze Planung überschlug. Ein „alter Einkäuferfreund“ orientierte
mich, dass er sagenhafte Teppiche gefunden hätte und dies zu so
günstigen Preisen wie er sie noch nie erlebt hätte. Die Folge
davon war, dass wir mehr Teppiche einkauften als wir je in unseren kühnsten
Träumen dachten........
Nach einem Jahr Vorbereitung, denn wir wollten „unseren Kunden“ mehr
bieten als jedes andere Geschäft, eröffneten wir am 4. September
1992 unsere Teppich-Oase.
Seither durften wir vielen Interessenten helfen den richtigen Teppich
zu finden. Wir lernten viele liebenswerte Menschen kennen und uns verbinden
Teppiche und die dazu gehörende Geschichte. Herzlichen Dank für
all diese sehr persönlichen und wunderschönen Begegnungen.
Für uns ist das ein wichtiger Punkt, der die Teppiche noch interessanter
macht. |
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